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04.09.2015

Gewitter im Kopf: 120 Spitzenmediziner treffen sich zum Epilepsie-Symposium in Bethel


Deutsch-britische Expertise in Bethel: (von links) die Vorsitzenden Prof. Dr. Christian Bien (Bethel), Prof. Dr. Martin Holtkamp (Berlin), Key Note Speakerin Prof. Angela Vincent von der Universität Oxford mit Bethel-Vorstand Dr. Rainer Norden. Foto: Paul Schulz

Premiere im Epilepsie-Zentrum Bethel in Bielefeld. Spitzenmediziner im medizinischen Fachgebiet Epilepsie treffen sich seit heute, Freitag, den 04. September, zum Know-How Transfer. 120 Experten informieren sich zwei Tage lang über die neuesten Entwicklungen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten in der Epilepsieforschung. Die Universität Oxford ist  internationaler Partner des Symposiums. Schwerpunkt der Diskussionen sind u.a. sogenannte immunvermittelte Epilepsien, die in jedem Alter auftreten können.

Epileptische Anfälle, massive Gedächtnislücken inklusive Persönlichkeitsveränderungen in-nerhalb weniger Wochen – so können die Symptome aussehen, wenn ein Mensch unter einer Form von immunvermittelter Epilepsie leidet. Diese Art von Epilepsie ist eines der Hauptthemen beim 2. Internationalen Epilepsie-Symposium, das in diesem Jahr erstmals im Epilepsie-Zentrum Bethel stattfindet. Gemeinsam mit dem Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg und der Gesellschaft für Epilepsieforschung wurde die Fachveranstaltung vor zwei Jahren in Berlin ins Leben gerufen. Sie dient zum konkreten Wissens- und Forschungs-transfer und gibt Fachärzten sowie Pflege- und Therapiepersonal die Möglichkeit, sich über neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie Forschungsergebnisse zu informieren. In diesem Jahr sind die Spitzenforscher der Universität Oxford als Hauptredner zu Gast. Mehr als 100 nationale wie internationale Gäste aus dem Bereich Medizin, Therapie und Pflege haben sich angemeldet.

Unter dem Vorsitz von Professor Dr. Christian Bien vom Epilepsie-Zentrum Bethel und Professor Dr. Martin Holtkamp vom Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg, das ebenfalls zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gehört, findet das Symposium zukünftig alle zwei Jahre im Wechsel an den Standorten Berlin und Bethel statt. Zu jeder neuen Veranstaltung wird international eine Universitätsfakultät oder ein herausragendes Institut themenspezifisch eingeladen.

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» Epilepsie-Zentrum Bethel im Krankenhaus Mara


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