| Titel: | Valeo- Kongress
|
|
| Ort: | Bethel |
Gute Noten für evangelische Krankenhäuser
Den Krankenhäusern des Valeo-Klinikverbundes geben die meisten Patienten gute bis sehr gute Noten. Rund 200 leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelischen Krankenhäuser in Westfalen trafen sich jetzt zu einem Kongress in Bethel. Das Thema war die Qualität ihrer Leistungen.
Dem Valeo-Klinikverbund mit Sitz in Bethel gehört auch das Ev. Krankenhaus Bielefeld an. Ende 2006 führte der Verbund in seinen 9 Akutkrankenhäusern eine sechswöchige Patientenbefragung durch, in der Zufriedenheit und Erwartungen der Patienten abgefragt wurden. Knapp 6.000 Bögen lieferten ein repräsentatives, überdurchschnittlich gutes Ergebnis. Gepunktet haben die Valeo-Häuser vor allem in den Bereichen Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter. Die große Mehrheit der Patienten würde das jeweilige Valeo-Krankenhaus jederzeit weiterempfehlen.
„Sie sind weiter als viele andere Krankenhäuser,“ lobte Prof. Dr. Rolf Hildebrand die Anstrengungen zur Qualitätssicherung im Valeo-Verbund. Seit 1971 ist der Berliner als Unternehmensberater selbstständig und leitet heute eine der führenden Beratungsgesellschaften im Gesundheitswesen. „Das einzige, was zählt, ist das Ergebnis. Was anderes sollte die Patienten interessieren,“ stellte Hildebrand klar und kritisierte damit die Akteure im Gesundheitswesen, die sich unter der Überschrift „Qualitätsmanagement“ seit vielen Jahren mit Prozessen und Strukturen beschäftigten.
Neben der Patienteneinschätzung können verschiedene Merkmale Aufschluss über die medizinische Ergebnisqualität geben, beispielsweise die Komplikationsraten, die Sterblichkeit oder die Quote der Wiedereinweisungen. Aus ihren jährlich 6 Millionen Krankenhausfällen erhebt die AOK bereits solche Routinedaten. Dr. Wulf-Dietrich Leber vom AOK-Bundesverband machte auf dem Valeo-Kongress deutlich, dass solch eine fundierte Qualitätssicherung in Zukunft Pflicht wird. Voraussichtlich werden die Krankenkassen mit den Krankenhäusern Verträge abschließen. „Wenn dann Qualitätsmerkmale nicht deutlich definiert wären, würden durch die Ausschreibungen nicht nur die Preise der Krankenhäuser sinken, sondern auch die Qualität,“ so der Leiter des AOK-Geschäftsbereichs Gesundheit.
![]() | |
zurück








