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Allgemeine Epileptologie

Schwerpunkte der Abteilung Epileptologie sind die Diagnostik und Behandlung von Epilepsien im Erwachsenenalter sowie die Differenzialdiagnose anfallsartiger Erkrankungen. Die Aufnahme ist in der Regel nur nach Anmeldung möglich. Wegen vieler Anfragen lassen sich Wartezeiten leider nicht immer vermeiden

Die Abteilung Allgemeine Epileptologie gliedert sich in drei Stationen:

Station für Diagnostik und Kurztherapie
Station für Differenzialtherapie der Epilepsie
Station für Epilepsie und Mehrfacherkrankungen


Station für Diagnostik und Kurztherapie

Die Abteilung dient zur Behandlung von erwachsenen Anfallskranken ab dem Alter von 16 Jahren

  • mit Anfällen, deren Art und Verursachung unklar sind
  • mit nicht-epileptischen Anfällen und anfallsartig auftretenden organischen Erkrankungen, z.B. Synkopen, zur Differenzialdiagnose
  • mit neu aufgetretenen Anfällen
  • mit Fragen zur Therapieoptimierung und -kontrolle
  • zur Einschätzung von Nebenwirkungen der Antiepileptika
  • zur Notfallbehandlung (Status epilepticus, Anfallsserien)

Aufnahme erfolgt in der Regel nach Anmeldung.

Diagnostik und Behandlung

Zu den Schwerpunkten dieser Station gehören die differenzierte und videogestützte EEG-Diagnostik, Langzeitableitungen auch über mehrere Tage, die bildgebende Diagnostik (MRT), die (neuro-)psychologische Diagnostik und die Erfassung sozialer Probleme. Die Behandlung umfasst u.a. die medikamentöse Einstellung, Einzelberatung, Verbesserung des Epilepsie-Selbstmanagements und Krisenintervention.

Ausstattung

Einzel- und Doppelzimmer mit Bad, TV und Telefon. Teeküche und Aufenthaltsräume. Am Bett gibt es elektronische Anfallsmeldegeräte.

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Station für Differenzialtherapie der Epilepsien

Diese Station richtet sich an erwachsene Anfallskranke

  • mit häufigen Anfällen, deren Behandlung bisher unbefriedigend geblieben ist
  • mit neu aufgetretenen Anfällen
  • mit Anfällen, deren Art und Verursachung unklar ist
  • zur Einschätzung von Nebenwirkungen der Antiepileptika
  • mit Begleiterkrankungen
  • zur Einschätzung der Belastbarkeit im Alltag

Aufnahme erfolgt nach Anmeldung.

Diagnostik und Behandlung

Differenzierte und Videogestützte EEG-Diagnostik, Langzeitableitungen auch über mehrere Tage, bildgebende Diagnostik (MRT), (neuro-)psychologische Diagnostik und die Erfassung sozialer Probleme sind Schwerpunkte dieser Station. Die Behandlung umfasst u.a. die medikamentöse Einstellung, epilepsiespezifische Einzelberatung, Verbesserung des Epilepsie-Selbstmanagements, psychiatrische Krisenintervention, Gruppenschulungen, psychologische Mitbetreuung und sozialtherapeutische Beratung.

Zu Beginn der Behandlung wird gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten ein Therapieziel entwickelt. Oft ist das Ziel das Erreichen einer Anfallsfreiheit, jedoch auch andere Zielsetzungen, wie Selbstkontrolle bei Anfällen oder der Umgang mit einer chronischen Erkrankung sowie die bessere Verträglichkeit von Medikamenten können entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Ausstattung

Doppelzimmer

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Station für Epilepsie und Mehrfacherkrankungen

Diese Station nimmt erwachsene Anfallskranke mit körperlichen und geistigen Behinderungen auf sowie mit

  • häufigen Anfällen bei langjähriger, bislang unbefriedigend behandelter Epilepsie
  • Anfällen, deren Art und Verursachung unklar ist
  • Nebenwirkungen der Antiepileptika
  • neu aufgetretenen Anfällen

Aufnahme erfolgt nach Anmeldung.

Diagnostik und Behandlung

Beobachtung und Klassifikation der Anfälle. Differenzierte EEG-Diagnostik, bildgebende Diagnostik (MRT), (neuro-)psychologische Diagnostik, psychiatrische Diagnostik, Erfassung sozialer Probleme und die Abklärung epilepsiechirurgischer Behandlungsmöglichkeiten sind Schwerpunkte dieser Station. Die Behandlung umfasst u.a. die medikamentöse Einstellung, epilepsiespezifische Einzelberatung, Verbesserung des Epilepsie-Selbstmanagements, psychiatrische und psychologische Krisenintervention und Mitbehandlung sowie Gruppenschulungen, sozialtherapeutische Beratung, Seelsorge, Angehörigenarbeit und physikalische Therapien.

Auch Patientinnen und Patienten mit lange bestehender Epilepsie können eine deutliche Besserung erreichen. Selbst wenn die Anfälle weiter auftreten, kann durch medikamentöse Umstellung oft eine bessere Lebensqualität erreicht werden. Dabei haben Tagesstrukturierung und Hilfsmittelversorgung einen hohen Stellenwert. In der Ergotherapie erfolgt eine professionelle Begleitung und Förderung individueller Fähigkeiten.

Ausstattung

Doppelzimmer

Besonderheiten

Die Station ist auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Epilepsie und geistigen oder Mehrfachbehinderungen eingerichtet.

Das Pflegeteam hat Erfahrung darin, auch Menschen mit eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeiten zu verstehen. Durch geduldiges Zuhören, intensive Beobachtung und Kontakt zu Angehörigen und Betreuern können auch spezielle Wünsche, Nebenwirkungen, Ängste (z.B. Heimweh) oder Schmerzen verstanden werden.


Leitende Ärzte und Ansprechpartner

Ltd. Abteilungsarzt Dr. med. Christian Brandt

Leitender Abteilungsarzt
Dr. med. Christian Brandt

 
Ivo Mijatovic

Stationsleitung Pflege
Ivo Mijatovic
Tel.: 05 21 | 7 72-7 88 31
E-Mail: ivo.mijatocvic[at]mara.de

 
Friedrich-Karl Schlerf

Stationsleitung Pflege
Friedrich-Karl Schlerf
Tel.: 05 21 | 7 72-7 88 31
E-Mail: friedrich-karl.schlerf[at]mara.de

 

Anmeldung

Epilepsie-Zentrum Bethel
Krankenhaus Mara gGmbH
Epilepsiekliniken
Maraweg 21
33617 Bielefeld

Kinder:
Tel.: 05 21 / 7 72-7 88 10

Erwachsene:
Tel.: 05 21 / 7 72- 7 88 12

Zentrale Krankenhaus Mara
Tel.: 05 21 / 7 72-7 77 75
Fax: 05 21 / 7 72-7 77 76
E-Mail: epilepsie[at]mara.de


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