
Eine fachgerechte medikamentöse oder chirurgische Behandlung der Epilepsien führt heutzutage bei einem großen Teil der Patienten zur Anfallsfreiheit oder einer deutlichen Verminderung der Anfälle. Das allein reicht jedoch oft nicht aus, viele Epilepsiepatienten benötigen Maßnahmen einer epilepsie-spezifischen Rehabilitation, um den Behandlungserfolg zu sichern, einen angemessenen Umgang mit der Erkrankung zu erlernen und die psychischen, beruflichen und sozialen Folgen der Erkrankung zu mildern.
Die stationäre Epilepsie-Rehabilitation ist für Patienten angezeigt, die ein auf Epilepsie spezialisiertes interdisziplinäres Behandlungsteam benötigen. Vor Aufnahme sollte die medikamentöse oder operative Behandlung weitgehend abgeschlossen sein.

Zu den Therapieangeboten gehören die Epilepsie-Behandlung, Hilfen zur Verbesserung der Krankheitsbewältigung und des Krankheits-Selbstmanagements, sportliche Aktivierung und Beratung sowie Diagnostik und Therapie von kognitiven und sprachlichen Störungen. Hinzu kommen die Überprüfung und Verbesserung der Belastbarkeit in Beruf und Alltag, die sozial- und arbeitsmedizinische Beurteilung der Anfallskrankheit, Bewerbungstraining, die soziale und berufliche Beratung sowie die Angehörigenberatung.
Einzelzimmer mit Bad, TV kann gemietet werden, Teeküche, Aufenthaltsräume, Freizeitmöglichkeiten.
Die Rehabilitationsklinik liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Krankenhaus Mara (Epilepsie-Zentrum Bethel), deren diagnostische (z.B. Langzeit-/Video-EEG) wie auch therapeutische Möglichkeiten (z.B. physiotherapeutische Abteilung) genutzt werden können.
Zum Behandlungsteam gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Gebieten der Medizin (Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie), Neuropsychologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Psychotherapie, Pflege, Sozialarbeit, Sporttherapie und Logopädie. Andere ärztliche Fachdisziplinen stehen im Konsiliarverfahren zur Verfügung (z.B. Innere Medizin, Orthopädie, HNO, Ophthalmologie und Dermatologie).
Die Rehabilitationsklinik führt für alle Kostenträger (z.B. Rentenversicherungen, Krankenkassen, gesetzliche Unfallversicherungen/Berufsgenossenschaften) medizinische Rehabilitationsmaßnahmen durch. Mit den gesetzlichen Krankenkassen besteht ein Versorgungsvertrag nach §111 SGB V. Daher können auch Patienten aufgenommen werden, für die der Rentenversicherungsträger nicht als Kostenträger infrage kommt (z.B. Schüler, dauerhaft berentete Personen oder Familienangehörige). Auch Privatversicherte können zu einer stationären Rehabilitationsbehandlung aufgenommen werden.
Für die Deutsche Rentenversicherung Westfalen und alle anderen regionalen Rentenversicherungen und Krankenkassen werden auch Anschlussheilbehandlungen durchgeführt. Dies ist wichtig für Rehabilitationsbehandlungen unmittelbar nach einem epilepsiechirurgischen Eingriff, aber auch direkt nach stationärer Behandlung in einem Krankenhaus.
Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, für die keine Anschlussheilbehandlungen durchgeführt werden können, sollte in einer solchen Situation ein Antrag im Eilverfahren / Anschlussgesundheitsmaßnahme noch während des stationären Aufenthaltes gestellt werden, so dass die Patienten unmittelbar oder nur wenige Tagen nach Ende der Krankenhausbehandlung aufgenommen werden können. Wichtig ist, dass die Rehabilitationsklinik gleichzeitig verständigt wird.
Die Rehabilitationsklinik ist Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der medizinisch-beruflichen Rehabilitationszentren (www.mbreha.de). Sie führt in diesem Rahmen spezielle, auf eine berufliche (Wieder-)Eingliederung abzielende Reha-Maßnahmen durch, die bis zu 6 Monate dauern können. Solche Maßnahmen setzen in aller Regel eine medizinische Reha-Behandlung in Mara voraus und werden jeweils von der Rehabilitationsklinik direkt beim zuständigen Kostenträger beantragt.
Eine Rehabilitationsbehandlung muss vorab beim Kostenträger beantragt werden. Die Antragsformulare sind bei der Krankenkasse, bei den Beratungsstellen der Rentenversicherungsträger oder über Download im Internet (z.B. über www.deutsche-rentenversicherung-westfalen.de) erhältlich. Im „Antrag auf Leistungen zur Teilhabe“ (Rehabilitationsantrag) sollte „medizinische Rehabilitation“ angekreuzt werden. Wichtig ist ein kurzes Attest des behandelnden Arztes, in dem die Notwendigkeit einer Behandlung in der Rehabilitationsklinik Mara begründet wird. (Muster-Befundbericht downloaden)
Leitender Arzt
Dr. med. Ulrich Specht
Sekretariat
Sylvia Schröder
Tel.: 05 21 | 7 72-7 88 46
E-Mail: sylvia.schroeder[at]mara.de
E-Mail: reha[at]mara.de
Oberarzt
Dr. med. Joachim Hübner
Tel.: 05 21 | 7 72-7 89 58
Leitung Pflegedienst, Rehabilitations-Fachkraft
Andreas Bökenkamp
Tel.: 05 21 | 7 72-7 89 53
E-Mail: andreas.boekenkamp[at]mara.de
Leitung Sozialtherapeutische Dienste
Klin. Sozialarbeiterin M.A. Ingrid Coban
E-Mail: ingrid.coban[at]mara.de
Sekretariat
Diana Wöhle
Tel.: 05 21 | 7 72-7 88 46
E-Mail: diana.woehle[at]mara.de
Sozialdienst
Dipl.-Soz.arb./Soz.päd. Eckart Steuernagel
Tel.: 05 21 | 7 72-7 89 64
E-Mail: eckart.steuernagel[at]mara.de
Ergotherapie (Leitung)
Uta Winkler
Tel.: 05 21 | 7 72-7 88 52
E-Mail: uta.winkler[at]mara.de
Dipl.-Psych. Monika Anthofer
Tel.: 05 21 | 7 72-7 89 59
E-Mail: monika.anthofer[at]mara.de
Dipl.-Psych. Joachim Czisch
Tel.: 05 21 | 7 72-7 89 61
E-Mail: joachim.czisch[at]mara.de
Dr. phil. Dipl.-Psych. Denise Lahr
05 21 | 7 72-7 89 60
E-Mail: denise.lahr[at]mara.de
Sekretariat
Diana Wöhle
Tel.: 05 21 | 7 72-7 88 46
E-Mail: diana.woehle[at]mara.de
E-Mail: reha[at]mara.de
Sekretariat
Sylvia Schröder
Tel.: 05 21 | 7 72-7 88 46
E-Mail: sylvia.schroeder[at]mara.de
E-Mail: reha[at]mara.de