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Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB)

Das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) zählt zu den größten medizinischen Spitzenversorgern in Ostwestfalen-Lippe und ist aufgrund seiner Fächervielfalt und der speziellen Behandlungsangebote einzigartig in der Region. In 26 Fachkliniken und Instituten werden jährlich rund 45.000 Patienten behandelt. Hinzu kommen jährlich rund 60.000 Patienten, die im EvKB ambulant versorgt werden. Um so ein breites Leistungsspektrum anzubieten, arbeiten das Krankenhaus Mara und das EvKB eng zusammen. Beide Häuser haben eine gemeinsame Geschäftsführung.

Das EvKB im Überblick

Zur Organisationsstruktur des EvKB gehört weit mehr als die klinischen Angebote. Seit seiner Gründung im Jahre 2005 hat sich das Krankenhaus zu einem Gesundheitsversorger mit mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. Die enge Kooperation zwischen dem EvKB (1.322 Betten) und Mara (177 Betten) schafft wichtige Synergien zum Wohle des Patienten. Das EvKB ist darüber hinaus Hauptgesellschafter des Zentrums für Ambulante Rehabilitation Bielefeld (ZAR). Weiterhin gehören fünf Medizinische Versorgungszentren (MVZ), drei Servicegesellschaften und mehrere Gesundheitsschulen zum EvKB.

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Behandlungsspektrum

Im EvKB ergänzen sich die medizinischen Schwerpunkte gegenseitig: Das Großklinikum sichert die internistische und chirurgische Maximalversorgung für die Region. Zudem verstärkt das EvKB seine medizinischen Schwerpunkte durch interdisziplinäre Zentren, in denen die medizinischen Leistungen gebündelt werden. So können die Ärzte auch Patienten mit hochkomplexen Krankheitsbildern auf dem neuesten Stand der Wissenschaft behandeln.

Rund 700 Betten zur Behandlung von Erkrankungen der Nerven, Muskeln und des Gehirns stehen im Neurozentrum des EvKB zur Verfügung. Hier besteht eine enge Kooperation zwischen den Disziplinen Neurochirurgie, Neurologie, Neuropathologie, Neuroradiologie, Epileptologie, der Neurologischen Frührehabilitation und der Psychosozialen Medizin (Psychiatrie und Psychosomatik).

Kern des Bauchzentrums sind die Viszeralchirurgie und die Gastroenterologie.
Im Lungenzentrum arbeiten die Pneumologische Klinik und die Thoraxchirurgie Hand in Hand.
Im Kontinenzzentrum arbeiten die Klinik für Urologie und die Frauenklinik fachübergreifend in der Behandlung der Inkontinenz zusammen.
Das Gefäßzentrum verfügt über eine leistungsstarke Gefäßchirurgie. Sie kooperiert eng mit der interventionellen Radiologie und der Kardiologie. Darüber hinaus bietet das Zentrum gemeinsam mit der Patientenheimversorgung die Dialyse für Gefäßpatienten an.

Die Frauenklinik, die Kinderchirurgie und die Frühgeborenenintensivmedizin der Kinderklinik bilden das Perinatalzentrum. In dem „Level 1“-Zentrum werden Risikoschwangerschaften aus ganz Ostwestfalen-Lippe behandelt. Es ist das einzige dieser Art in der Stadt, anerkannt durch das Land Nordrhein-Westfalen und gehört mit 2.000 Geburten zu den größten des Landes.

In dem überregionalen Traumazentrum des EvKB werden Schwerst- und Mehrfachverletzte (Polytraumata) versorgt. Federführend sind die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, die Klinik für Neurochirurgie, die Kinderchirurgie und die Klinik für Anästhesiologie, Notfall- Transfusionsmedizin und Schmerztherapie mit eigener Blutbank. Die Belegkliniken (Augenheilkunde, HNO, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) sowie die EvKB Kliniken für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie und die Klinik für Gefäßmedizin runden das gesamte Behandlungsspektrum innerhalb der Polytraumata-Chirurgie ab. 45 Intensivbetten und 15 Überwachungsbetten hält das EvKB für alle internistischen und chirurgischen Notfälle vor. Hinzu kommen 17 Betten auf den Schlaganfallstationen. Auch die Notfallversorgung für Kinder ist im EvKB gesichert: Insgesamt stehen 30 Intensivbetten (10 Intensivbetten für Kinder aller Altersgruppen, 20 neonatologische Intensivbetten) sowie 30 Überwachungsbetten für Frühgeborene zur Verfügung.

Überregional bekannt ist das EvKB auch wegen seines Kinderzentrums, das gemeinsam mit der Kinderepileptologie rund 200 Betten führt. Das Leistungsspektrum des Kinderzentrums beginnt durch die Einbindung in das Perinatalzentrum bereits vor der Geburt. Zum Behandlungsangebot der Klinik für Kinderchirurgie (38 Betten) gehören im Wesentlichen: Allgemeinchirurgie, Chirurgie von Fehlbildungen, Thoraxchirurgie, Kindertraumatologie, Urologie und die Versorgung von Verbrennungen/Verbrühungen im Kindesalter. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Kinderonkologie und Neonatologie. Krebskranke Kinder erhalten in der Klinik eine ganzheitliche Behandlung bestehend aus medizinischen und zusätzlichen therapeutischen Angeboten wie Kunsttherapie, Musiktherapie und Ergotherapie. Zur Kinderklinik gehört neben verschiedenen Ambulanzen ein Sozialpädiatrisches Zentrum.

Übersicht der Kliniken, Institute und Zentren im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB)

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Hightech-Medizin: Investitionen für die Zukunft

Mit der Anschaffung von Großgeräten investiert das EvKB in die Zukunft. Sie ergänzen die Hochleistungsmedizin der Ärztinnen und Ärzte. Rund 10 Millionen Euro investierte das EvKB seit seiner Gründung 2005 in Modernisierungs- und Baumaßnahmen.

Jüngste Investitionen waren zwei Großgeräte der neuesten Generation, die einzigartig in Ostwestfalen sind: Seit April 2010 arbeitet die Klinik für Urologie mit der roboterassistierten DaVinci Operationstechnik. Vor allem bei der Operation des Prostatakrebses (radikale Prostatektomie) wird der Operationsroboter im EvKB eingesetzt. Die DaVinci Technik eignet sich ebenfalls für Operationen bei Nieren- und Blasenkrebs. Weitere Einsatzgebiete sind neben der Urologie auch die Gynäkologie und die Bauchchirurgie.

Seit Anfang September untersucht die Radiologie im EvKB mit einem hochmodernen Computertomographen (CT). Er verfügt über zwei Röntgenröhren und zwei Detektoren, das sind doppelt so viele wie bei herkömmlichen Computertomographen. Der neue Hightech-Scanner kann damit hochpräzise Ganzkörperaufnahmen in einer Geschwindigkeit von weniger als einem Herzschlag erstellen. Das System ist für die Routinediagnostik ebenso geeignet wie für komplexe Untersuchungen, zum Beispiel in der Neurologie oder Kardiologie. Auch in Notfallsituationen ist das System ideal, wenn es etwa um die schnelle Diagnostik bei Unfall-, Schlaganfall- oder Herzinfarktpatienten geht. Neben der Radiodiagnostik sind auch interventionelle Eingriffe am Gefäßsystem möglich.

In den nächsten vier Jahren sollen weitere 80 Millionen Euro zur Verbesserung der Patientenversorgung investiert werden.

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