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18.01.2021

Eindämmung von COVID-19: Impfstart für Betheler Klinikpersonal


Als eine der ersten EvKB-Mitarbeitenden erhielt Gesundheits- und Krankenpflegerin Vanessa Bahra (l.) die COVID-19-Impfung von Rainer Kleßmann, Pflegerischer Leiter des Fachbereichs Psychiatrie am EvKB und gelernter Krankenpfleger.

Dr. Matthias Ernst (v. l.), EvKB-Geschäftsführer und Leiter der Betheler Impfstelle, im Gespräch mit Projektmanagerin Laura Moreno, Dr. Theodor Windhorst und Dr. Hans-Werner Kottkamp, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am EvKB.

Zu Beginn der Impfungen für Krankenhaupersonal wurden in der Betheler Impfstelle 120 Mitarbeitende des EvKB und des Krankenhauses Mara gegen COVID-19 geimpft.

Für ärztliche Beratungsgespräche stand Prof. Dr. Michael Seidel, bis zu seinem Ruhestand ärztlicher Direktor im Stiftungsbereich Bethel.regional, zur Verfügung.

„Ich bin erleichtert, dass es endlich losgeht“, sagte Vanessa Bahra. Die 30-jährige Gesundheits- und Krankenpflegerin war am Montag eine der ersten Mitarbeitenden des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) und des Krankenhauses Mara, die sich in der Betheler Impfstelle im Tagungshaus Assapheum gegen COVID-19 impfen ließen. Entsprechend der zur Verfügung stehenden Impfdosen nahmen 120 Krankenhausmitarbeitende das Angebot für die Impfung wahr.

„Ich freue mich sehr, dass die Krankenhäuser jetzt mit relevanten Mengen Impfstoff bedacht werden“, sagte Dr. Matthias Ernst, EvKB-Geschäftsführer und Leiter der Betheler Impfstelle. „Wir starten heute mit den ersten Priorisierungsgruppen, also den Mitarbeitenden in besonders durch COVID-19 gefährdeten Bereichen.“ Dazu gehörten unter anderem zunächst sowohl die Covid-19-Intensivstation als auch die reguläre COVID-19-Station, außerdem die Zentrale Notaufnahme. „Insgesamt umfasst allein die erste Priorisierungsgruppe bei uns rund 1100 Mitarbeitende“, so Dr. Matthias Ernst. Bei der Priorisierung halte man sich an die Vorgaben der NRW-Landesregierung.

Als Pflegerin auf der COVID-19-Intensivstation hat Vanessa Bahra bei ihrer Arbeit täglich mit dem Folgen des Corona-Virus zu tun. „Wer bei uns liegt, ist schwerstkrank“, berichtete sie. Der Alltag auf ihrer Station sei nicht nur arbeitsintensiv, sondern auch persönlich eine besondere Herausforderung: „Wenn man tagtäglich mit COVID-Patienten arbeitet, hat man durchaus bedenken, dass man die Krankheit vielleicht doch mal mit nach Hause trägt“, so Vanessa Bahra weiter. „Wenn wir irgendwann wieder Normalität haben wollen, ist die Impfung alternativlos.“

Lob für die Abläufe in der Betheler Impfstelle gab es von Dr. Theodor Windhorst, Leiter des Bielefelder Impfzentrums in der Stadthalle. „Diese Nebenstelle ist besonders wichtig, weil hier in Bethel für Bethel gearbeitet wird“, so Dr. Windhorst. Sinnvoll sei sie nicht nur aus logistischer Sicht, sondern auch in Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten sowie der hohen Zahl an Mitarbeitenden vor Ort.


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