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14.12.2018

Neuordnung an der Spitze des EvKB und Krankenhauses Mara

Zum 1. Januar 2019 gibt es Veränderungen an der Führungsspitze des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB): Dr. Rainer Norden wechselt von der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat des Betheler Klinikums. Dr. Maren Thäter übernimmt gemeinsam mit Dr. Matthias Ernst die Geschäftsführung des EvKB und des Krankenhauses Mara. Die organisatorische Neuausrichtung wurde heute im Verwaltungsrat der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel bestätigt.


Staffelübergabe: Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Dr. Maren Thäter, Dr. Matthias Ernst und Dr. Rainer Norden; Foto: Mario Haase

Das Jahr 2019 beginnt im EvKB und im Krankenhaus Mara mit einer neuen Unternehmensorganisation. Dr. Rainer Norden, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, wechselt jetzt von der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat des EvKB. Dort übernimmt er den Vorsitz des Aufsichtsrats. Der derzeitige Vorsitzende und Bethel-Chef Pastor Ulrich Pohl bleibt im Aufsichtsgremium des EvKB.

Dr. Maren Thäter übernimmt gemeinsam mit Dr. Matthias Ernst die Geschäftsführung des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) und des Krankenhauses Mara. Beide wurden bereits im Sommer 2017 in die Geschäftsführung der Krankenhäuser berufen. Innerhalb dieser neuen Struktur übernimmt Dr. Thäter jetzt den Vorsitz im EvKB. Dr. Ernst wird Vorsitzender des Krankenhauses Mara.

„Das EvKB ist ein zukunftsorientiertes und wirtschaftlich stabiles Klinikum geworden. Ich freue mich darauf, als Aufsichtsratsvorsitzender auch weiterhin die Geschicke der Krankenhauslandschaft in Bethel zu begleiten.“ Der 61-jährige gebürtige Duisburger Dr. Rainer Norden wird im Vorstand zudem weiterhin die Federführung für die Entwicklung der Hochschulmedizin im EvKB und im Krankenhaus Mara behalten.

Norden konnte in seiner Amtszeit zahlreiche Bau-Investitionen im EvKB initiieren. So wurde beispielsweise unter seiner Leitung das Neubauprojekt des Kinderzentrums aufgelegt, das mit 70 Millionen Euro größte Spendenprojekt in der Geschichte der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Auch die Epilepsie-Rehabilitationsklinik des Krankenhauses Mara und die neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie entstanden in den letzten Jahren. In seiner Verantwortung lag ebenso die Erhöhung der Ausbildungsplätze an den Gesundheitsschulen sowie der Ankauf weiterer Anteile des EvKB vom Evangelischen Johanneswerk durch Bethel. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel halten seitdem 98 Prozent der Gesellschaftsanteile am EvKB. Damit einher ging auch die Namensänderung von „Evangelisches Krankenhaus Bielefeld“ in „Evangelisches Klinikum Bethel“ im Jahr 2017. „Mit der Namensänderung wurde die Zugehörigkeit zu Bethel für Patienten und Partner noch deutlicher als zuvor“, resümiert der designierte Vorsitzende des EvKB-Aufsichtsrats.

Aus der Dreierspitze wird jetzt eine Doppelspitze: Dr. Maren Thäter und Dr. Matthias Ernst wurden bereits im Juni 2017 in die Geschäftsführung des EvKB und des Krankenhauses Mara berufen. Dr. Maren Thäter (41) absolvierte nach ihrem Studium der Humanmedizin das Praktische Jahr und ihre Facharztausbildung in der Kinder- und Jugendmedizin in Bethel. Nach ihrem Master-Abschluss im Gesundheitsmanagement übernahm sie 2013 die Leitung des Zentralen Erlösmanagements. Im Sommer 2016 wurde sie zur Direktorin berufen. Dr. Matthias Ernst (49) hat im Herbst 2016 die Geschäftsführung des Krankenhauses Mara übernommen. 2017 wurde er dann zusätzlich zum Geschäftsführer des EvKB berufen. Zuvor war der Arzt und Betriebswirt 20 Jahre lang am Städtischen Klinikum in Bielefeld tätig, davon die letzten zwei Jahre als Mitglied der Geschäftsleitung.

Thäter und Ernst blicken positiv in die Zukunft: „Wir wissen, dass die gelungene Konsolidierung des EvKB auch weiterhin eine beständige Aufgabe sein wird, genauso wie die weitere strategische Ausrichtung unserer Kliniken. Beide kennen das EvKB und das Krankenhaus Mara sehr gut und schätzen das große fachliche Potential und die hohe Identifikation der 4.600 Mitarbeitenden. Auf Basis dieser wichtigen Grundlage wollen sie das Krankenhaus auch weiterhin erfolgreich weiterentwickeln.


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