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Epilepsie-Zentrum Bethel

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, Zuweiser, Besucher, Kooperationspartner,

Prof. Dr. med. Christian G. Bien, Chefarzt des Epilepsie-Zentrums Bethel im Krankenhaus Mara

das öffentliche Leben kehrt allmählich zurück, doch gerade in der Region steigen zurzeit die Infektionszahlen. Die Krankenhäuser nehmen ihre üblichen Aufgaben wieder wahr. Zugleich ist uns allen klar, wie wichtig es ist, die Hygieneregeln zu beachten, damit es nicht zu einer neuen Infektionswelle kommt. Die neue Situation erlaubt es uns, wieder mehr Patienten mit Anfallserkrankungen aufzunehmen und ambulant zu behandeln.

Ab dem 10. Juli dürfen Angehörige und Freunde wieder Patientinnen und Patienten unseres Krankenhauses besuchen (hier sind die aktuellen Bestimmungen zu finden: »https://evkb.de/corona). Das Angebot von Video- und Telefonsprechstunden für Risikopatienten und für andere besondere Situationen besteht weiter.

Wir bieten das gesamte heute verfügbare Spektrum der Epilepsiediagnostik und -therapie aus einer Hand an. Es ist uns auch wichtig, das wissenschaftliche Verständnis der Epilepsien voranzubringen. Daher intensivieren wir auch unsere Forschungsbemühungen wieder.

Bei den Fortbildungsveranstaltungen entwickeln wir Formate, die den aktuellen Regeln entsprechen. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf den üblichen Wegen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen weiterhin alle Gute!

Ihr
Prof. Dr. med. Christian G. Bien


Über das Epilepsie-Zentrum Bethel

Das Epilepsie-Zentrum Bethel ist die größte Einrichtung zur Behandlung und Versorgung von Menschen mit Epilepsien in Deutschland. Jedes Jahr kommen über 5.000 Menschen aus ganz Europa hierher, um Hilfe und Antworten auf dringende Fragen zu finden. Zum Zentrum gehören Einrichtungen zur sozialen Rehabilitation, eine Beratungsstelle für anfallskranke Kinder, Jugendliche und deren Angehörige, ein Berufsbildungswerk für junge Erwachsene mit Epilepsie, Forschungseinrichtungen und die Epilepsiekliniken Mara.

Epilepsiekliniken

Wenn es um Diagnostik, Therapie und Beratung anfallskranker Menschen geht, zählen die Epilepsiekliniken im Epilepsie-Zentrum Bethel zu den ersten Adressen. Das Behandlungsspektrum der Epilepsiekliniken für Kinder und Erwachsene reicht von der differenzierten medikamentösen Therapie über Psycho- und Verhaltenstherapie bis hin zur operativen Behandlung (Epilepsie-Chirurgie). Die Rehabilitationsklinik erweitert das Angebot um Maßnahmen der medizinischen und medizinisch-beruflichen Rehabilitation.

Betroffenen und deren Angehörigen steht ein Team aus den Fachrichtungen Medizin, Psychologie, Sozialarbeit, Sport- und Ergotherapie, Heilpädagogik, Schule und Seelsorge zur Seite. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten spezifische Therapieangebote und sorgen dafür, dass so die Erkrankung besser verstanden wird.


Ganzheitlicher Ansatz in Diagnostik und Behandlung

Die Fachlichkeit im Epilepsie-Zentrum Bethel ist geprägt von einem ganzheitlichen Ansatz. Nicht nur die Diagnostik und Behandlung der Anfälle und Epilepsien sind im Blickpunkt, sondern die betroffenen Menschen werden in ihren individuellen Lebensbezügen gesehen und unterstützt. Das setzt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Denkweise ebenso voraus wie die enge Verbindung zwischen klinischer Behandlung und Erfahrung, Forschung und Weiterbildung.

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Führend in der epileptologischen Forschung

Von den Ursachen über die Therapiemöglichkeiten bis zum Einfluss der Epilepsie auf das Leben der Betroffenen: Kaum eine andere Epilepsieklinik bietet soviel Themen für die Forschung. In der Gesellschaft für Epilepsieforschung in Bethel werden die Untersuchungen und Studien zusammengeführt und wissenschaftlich aufbereitet.

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Struktur

Die Epilepsiekliniken sind in unterschiedliche Abteilungen gegliedert (bitte klicken zum Vergrößern):

Organigramm Struktur und Bettenzahl

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Häufige Fragen von Hilfesuchenden

  • Habe ich überhaupt eine Epilepsie - welche Ursachen haben meine Anfälle?
  • Was muss ich nach einem ersten Anfall beachten?
  • Welche langfristigen Auswirkungen haben die Medikamente? Können die Medikamente umgestellt und die Nebenwirkungen vermieden werden?
  • Ist eine operative Behandlung möglich?
  • Sind nicht-medikamentöse Verfahren (z.B. Anfallsunterbrechungstrainung und Psychotherapie) möglich?
  • Was muss ich in der Schwangerschaft beachten? Kann ich mein Kind trotz der Medikamente stillen?
  • Welche Besonderheiten muss ich im Beruf oder bei der Ausbildung beachten?
  • Kann ich den Führerschein machen?
  • Welche Auswirkungen haben die Anfälle auf meinen Lebensalltag?
  • Gibt es Schulungsprogramme, in denen ich mehr über Epilepsie und die Auswirkungen lernen kann?

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Weitere Informationen

Epilepsieambulanz

Epilepsieambulanz
Die Epilepsieambulanz hat eine überregionalen Einzugsbereich und versorgt mehr als 4000 Patienten pro Jahr. Schwerpunkte sind Diagnostik und Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit schwierigen Epilepsien und besonderen sozialmedizinischen Fragestellungen.
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