Die Deutscher Krebskongress 2026 in Berlin bot in diesem Jahr erneut eine wichtige Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin. Auch die Universitätsklinik für Inklusive Medizin (UKIM) am Krankenhaus Mara in Bielefeld war mit mehreren Beiträgen vertreten.
In Vorträgen stellte das Team seine Arbeit zur inklusiven Krebsversorgung vor. Thematische Schwerpunkte waren die onkologische Behandlung von Menschen mit Intelligenzminderung, Ansätze einer inklusiven Onkologie mit individuell angepassten Behandlungsangeboten sowie Krebserkrankungen bei bislang unterrepräsentierten und besonders vulnerablen Patientengruppen. Ein weiterer Fokus lag auf der Barrierefreiheit in der Onkologie – verstanden nicht nur als bauliche oder sensorische Zugänglichkeit, sondern auch als Frage der Kommunikation, der Beziehungsgestaltung und der strukturellen Zugänge zum Gesundheitssystem.

Besonders erfreulich: Beim Fotowettbewerb des Kongresses zum Thema „Vulnerable Personengruppen“ gewann die Klinik den 1. Platz. Das ausgezeichnete Bild trägt den Titel „Empowerment in der inklusiven Onkologie – Hinhören. Mitfühlen. Mitgestalten.“ und wurde von Mario Haase aufgenommen.
Das Foto zeigt einen jungen erwachsenen Patienten mit Trisomie 21 während seiner stationären Betreuung in der Universitätsklinik für Inklusive Medizin. Das aggressive B‑Zell‑Lymphoms wird chemotherapeutisch im Evangelisches Klinikum Bethel behandelt; das Staging und Nebenwirkungsmanagement und die Behandlungskoordination erfolgen im UKIM.
Der festgehaltene Moment – der Patient untersucht konzentriert sein Stofftier mit einem Stethoskop – steht sinnbildlich für Selbstbestimmung, Vertrauen und echte Teilhabe auch in medizinisch hochbelastenden Situationen.