Foto: Informierten Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer (1. Reihe, 3. v. l.) über die spezialisierten Behandlungsangebote im Krankenhaus Mara: (1. Reihe, v. l.) Univ.-Prof. Dr. Christian Bien, Dr. Birgitt Müffelmann, Univ.-Prof. Dr. Tanja Sappok und Katja Rosenthal-Schleicher sowie (2. Reihe, v. l.) Dr. Matthias Ernst, Thorsten Kaatze und Christoph Nolting. Foto: Mario Haase

Die Bielefelder Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer hat das Betheler Krankenhaus Mara besucht und sich über die hoch spezialisierte Versorgung von Menschen mit Epilepsien sowie von Patientinnen und Patienten mit geistigen und mehrfachen Behinderungen informiert.

Das Krankenhaus Mara ist eine bundesweit und europaweit anerkannte Fachklinik für Epileptologie und Inklusive Medizin. Beide Fachbereiche sind Universitätskliniken der Medizinischen Fakultät OWL der Universität Bielefeld und prägen deren Forschungsschwerpunkt „Medizin für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen“. Das Krankenhaus Mara führt insgesamt 177 Betten und behandelt rund 7.600 stationäre Patientinnen und Patienten im Jahr. 

Begleitet wurde der Besuch von Christoph Nolting, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, sowie den Geschäftsführern Dr. Matthias Ernst und Thorsten Kaatze. Univ.-Prof. Dr. Christian Bien, Direktor der Universitätsklinik für Epileptologie, Univ.-Prof. Dr. Tanja Sappok, Direktorin der Universitätsklinik für Inklusive Medizin, Dr. Birgitt Müffelmann, Leitende Ärztin der Rehabilitationsklinik für Menschen mit Epilepsie, und die Pflegerische Fachbereichsleitung Katja Rosenthal-Schleicher stellten die Arbeit des Krankenhauses vor und gaben der Oberbürgermeisterin bei einem Rundgang Einblicke in die spezialisierten Behandlungsangebote.

Im Mittelpunkt standen die enge Vernetzung und die besonderen Strukturen, die für die Behandlung hochkomplexer Erkrankungen erforderlich sind. Gerade die Versorgung von Menschen mit mehrfachen geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen könne nur durch spezialisierte Angebote und in enger Kooperation mit Krankenhäusern der Regelversorgung gelingen. Das Krankenhaus Mara arbeitet deshalb im Verbund mit dem Evangelischen Klinikum Bethel und ist eng mit den Hilfefeldern der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel verbunden.

„Keine andere Stadt in Deutschland hat eine so hoch spezialisierte medizinische Versorgung für Menschen, die andernorts häufig an strukturelle Grenzen stößt. Zugleich fließt diese besondere Expertise in Forschung und Lehre ein und prägt damit die Ausbildung der nächsten Generation von Ärztinnen und Ärzten“, sagte Dr. Christiana Bauer.